Konzerte 2016

Mischa Maisky — Cello

Mischa Maisky — Cello

Mischa Maisky ist der einzige Cellist weltweit, der sowohl bei Mstislaw Rostropowitsch als auch bei Gregor Piatigorsky studiert hat. Rostropowitsch einst pries Mischa Maisky als «... eines der herausragendsten Talente in der jüngeren Cellisten-Generation. Sein Spiel verbindet Poetik und hervorragendes Feingefühl mit viel Temperament und brillanter Technik.»

Mischa Maisky wurde in Lettland geboren, studierte am Moskauer Tschaikowsky Konservatorium, konzertiert auf allen fünf Kontinenten dieser Erde und hat nach seiner Repatriierung nach Israel seinen Lebensmittelpunkt in Brüssel gefunden.

Im Rahmen seines Exklusivvertrags während der letzten 30 Jahren mit der Deutschen Grammophon spielte er mehr als 30 Aufnahmen für dieses herausragende Label ein, mit Orchester wie den Wiener und Berliner Philharmoniker, London Symphony, Israel Philharmonic, Orchestre de Paris, Orpheus und Chamber Orchestra of Europe und andere.

Seine Aufnahmen erregten bei der internationalen Kritik großes Aufsehen und einige davon wurden fünf Mal mit dem Record Academy Prize in Tokyo, drei Mal mit dem Echo Deutscher Schallplattenpreis, dem Grand Prix du Disque in Paris und dem Diapason d’Or ausgezeichnet und für den begehrten Grammy nominiert.

Ein besonderer Höhepunkt seiner Konzerttätigkeit war zweifellos das Jahr 2000, in dem Mischa Maisky den 250. Todestag Johann Sebastian Bachs auf eine ganz besondere Weise würdigte. In einem Konzertmarathon von weit über 100 Konzerten brachte er Bachs Solosuiten weltweit zur Aufführung um seine tiefe Verehrung für das Schaffen des Meisters zum Ausdruck zu bringen. In diesem Zusammenhang spielte Maisky Bachs Solosuiten zum dritten Mal ein, die damit sicherlich ein, wenn nicht das zentrale Werk in Maiskys Konzertrepertoire darstellen.

Durch zahlreiche Auftritte mit führenden Orchestern der Welt, eine regelmäßige Präsenz bei den renommiertesten internationalen Festivals und Klassikreihen, aber auch durch die Zusammenarbeit mit hervorragenden Dirigenten wie Leonard Bernstein, Carlo Maria Giulini, Lorin Maazel, Zubin Mehta, Riccardo Muti, Giuseppe Sinopoli, Vladimir Ashkenazy, Daniel Barenboim, James Levine, Charles Dutoit, Mariss Jansons, Valery Gergiev und Gustavo Dudamel sowie Kammermusikpartnern wie Martha Argerich, Radu Lupu, Nelson Freire, Evgeny Kissin, Lang Lang, Peter Serkin, Gidon Kremer, Yuri Bashmet, Vadim Repin, Maxim Vengerov, Joshua Bell, Julian Rachlin, Janine Jansen und andere hat Mischa Maisky seinen internationalen Ruf als Cellist gefestigt. 

Informationen

PROGRAMM

Ludwig van Beethoven 
Grosse Fuge, op. 133

Rolling Stones / Daniel Schnyder 
Sympathy For The Devil

Franz Schubert 
Sonate in a-Moll für Arpeggione und Klavier D. 821 
Fassung für Violoncello und Streichorchester

Abdullah Ibrahim / Daniel Schnyder
Blanton aus ‹African Symphony›

Wolfgang Amadé Mozart 
Sinfonie Nr. 25 in g-Moll, KV 183

Jimi Hendrix / Daniel Schnyder 
Purple Haze Variations

AUFFÜHRUNGSORTE

Sa 30.01.16 — 17.00 Uhr
Rieden/SG, Rainhalle

So 31.01.16 — 19.30 Uhr
Zürich Tonhalle, Kleiner Saal

Mo 01.02.16 — 20.00 Uhr
Genève, Conservatoire de Musique, Grand Salle

 

Kompositionen

Beethoven hat die «Grosse Fuge» im Januar 1826, vor genau 190 Jahren, als Finale für das Streichquartetts Nr. 13 in B-Dur geschrieben. Mit der «Grossen Fuge» verliess Beethoven die klassischen Prinzipen und Hörgewohnheiten und wies weit in die Zukunft: Er entwickelte die Fugentechnik revolutionär weiter und schlug musikalische Wege ein, die erst viel später wieder fortgesetzt wurden. Die Fuge verweigert sich streckenweise jedem Ideal ästhetischen Wohlklangs und stiess bei den Zeitgenossen mehrheitlich auf Unverständnis. Auf Wunsch seiner Verleger wurde die Fuge ihrer Komplexität wegen vom Streichquartett abgetrennt, separat herausgegeben und durch einen gefälligeren Satz ersetzt. Auch heute noch wünscht man sich mehr als zwei Ohren beim Hören dieses Ausnahmewerks.

 

Die Rolling Stones entwickelten das Musikstück «Sympathy For The Devil» im revolutionären Jahr 1968 improvisatorisch im Laufe der Sessions für ihr Album Beggars Banquet. Den Songtext hatte Mick Jagger unter dem Eindruck von Michail Bulgakovs satirischem Kult-Roman Meister und Margarita geschrieben. Der Schweizer Komponist Daniel Schnyder bearbeitete diesen Klassiker der Rockmusik für Streichorchester.

 

Schubert war 1824 durch Krankheit gezeichnet und fühlte sich unglücklich und elend. Die meisten Abende verbrachte er in Gasthäusern. Wenn er wieder mal kein Geld in der Tasche hatte, beglich er die Zeche mit einem Lied, das er gerade am Wirtshaustisch auf Papier brachte. Trotz Krankheit und Not schrieb Schubert in diesem Jahr einige seiner grössten Werke, darunter auch die Sonate in a-Moll für Arpeggione und Pianoforte. Die Arpeggione wurde 1823 in Wien erfunden: Sie hatte sechs Saiten in Gitarrenstimmung mit Bünden, wurde aber nicht gezupft, sondern mit einem Bogen gestrichen. Als die Sonate 1871 im Druck erschien – Schubert war längst tot – war die Arpeggione vergessen und so wurde sie für Violine oder Violoncello veröffentlicht. 2004 arrangierte die Komponistin Dobrinka Tabakova die Sonate für Violoncello und Streichorchester.

 

Der südafrikanische  Jazz-Pianist und Komponist Abdullah Ibrahim (*1934) wuchs als Adolph Johannes Brand bei seinen Grosseltern in einem Schwarzen-Ghetto in Kapstadt auf. 1962 verliess er Südafrika und kam in die Schweiz. Hier trat er mit seinem Dollar Brand Trio häufig im legendären Jazzclub Cafe Africana auf, wo er von Duke Ellington entdeckt, gefördert und nach New York City mitgenommen wurde.

 

Jimmy Blanton war ein amerikanischer Jazz-Kontrabassist, der in seiner Zeit in der Duke Ellington Band (1939 bis 1941) zu einem der einflussreichsten Bassisten der Jazzgeschichte wurde.

Die Komposition «Blanton» besteht aus einer Basslinie, die Abdullah Ibrahim für Jimmy Blanton geschrieben hat, die dieser aber nie spielte. Daniel Schnyder fand das Manuskript bei Ibrahim im legendären Chelsea Hotel in Manhattan und komponiert daraus ein Stück für Orchester, das auf den beiden CDs «African Symphony» und «African Suite» zu hören ist. 

 

Vier radikal exponierte Hörner, eine romantisch-dramatische Moll-Anlage und die rauschende Sturm und Drang-Geste: Mozarts «kleine» g-Moll-Sinfonie ist ein kompromissloses Experiment. Er erprobte neue Ausdrucksbereiche: Sie ist gekennzeichnet durch eine dramatische Grundhaltung, schroffe Stimmungswechsel und tiefe Schmerzlichkeit. Es ist Mozarts erste Sinfonie in einer Moll-Tonart, wobei gerade die Tonart g-Moll in jener Zeit in Verbindung mit dem Ausdruck von Leidenschaft, Leid und Schmerz charakteristisch war. Die Sinfonie entstand im Herbst 1773 im Anschluss an einen Aufenthalt in Wien, bei dem er sich gewissermassen «vor Ort» über den aktuellen kompositorischen Stand der Gattung Sinfonie informiert haben dürfte.

 

Jimi Hendrix veröffentlichte 1967 «Purple Haze» als Eröffnungsstück seines Debütalbums «Are You Experienced». Der Song wird dominiert durch Hendrix’ revolutionäres Gitarrenspiel. Der Klang der Gitarre ist verzerrt, und die Intonation kann mittels eines Hebels verändert werden. Das erlaubte ein dreckiges, farbenreiches und bluesiges Spiel. Hendrix war mit seinem ersten Album stilbildend für den psychodelischen Rock. Daniel Schnyder hat diese Klänge und Rhythmen kongenial zu einem einzigartigen Werk für Streichorchester bearbeitet.

Gábor Takács-Nagy, Leitung

Gábor Takács-Nagy, Leitung

Der in Budapest geborene Gábor Takács-Nagy begann im Alter von acht Jahren mit dem Violinspiel. Noch als Student an der Franz-Liszt-Akademie gewann er 1979 den ersten Preis am Jenö Hubay Wettbewerb. In den Meisterklassen von Nathan Milstein vervollständigte er seine Studien. Seine Lehrer waren Ferenc Rados, András Mihaly, Sándor Végh, Zóltan Székely und Gyögy Kurtág.

Gábor Takács-Nagy war von 1975 bis 1992 Gründungsmitglied und Primarius des Takács Quartetts. Dieses musizierte mit Künstlern wie Sir Georg Solti, Lord Menuhin, Isaac Stern, Mstislav Rostropovitch, András Schiff, Mikhail Pletnev, Joshua Bell, Zóltan Kocsis oder Gidon Kremer. Zahlreiche Einspielungen für Decca und Hungaroton dokumentieren die ausserordentliche Musizierkunst dieses Streichquartetts. 1982 bekam Takács-Nagy den Liszt-Preis.

1998 gründete er mit Zóltan Tuska, Sándor Papp und Miklos Perényi das Mikrokosmos Streichquartett. Ihre 2008 erschienene Gesamtaufnahme der Quartette Bartóks wurde mit dem «Excellencia» Preis des Pizzicato Magazine ausgezeichnet. Takács-Nagy gilt als authentischer Interpret der ungarischen Musik, insbesondere des Werkes von Béla Bartók.

2002 begann Gábor Takács-Nagy zu dirigieren, 2005 gründete er sein eigenes Ensemble, die Camerata Bellerive, das Orchester-in-Residenz des Festival de Bellerive in Genf. Im folgenden Jahr wurde er musikalischer Leiter des Weinberger Kammerorchesters, 2007 musikalischer Leiter des Verbier Festival Chamber Orchestras. Unter seiner Leitung konzertiert dieses mit Künstlern wie Martha Argerich, Joshua Bell und Angelika Kirchschlager. Von 2010 bis 2012 war er musikalischer Leiter des MAV Symphony Orchestra Budapest, seit September 2011 musikalischer Leiter der Manchester Camerata. 2012 wurde er Principal Guest Conductor des Budapest Festival Orchestra, und 2013 wurde er zum Principal Artistic Partner des Irish Chamber Orchestra ernannt.

Gábor Takács-Nagy ist ein engagierter und höchst begehrter Kammermusiklehrer. Seit 1996 ist er Professor an der Haute Ecole de Music in Genf, 2009 wurde er auf den Lehrstuhl für Kammermusik des Northern College of Music in Manchester berufen. 2012 wurde er Ehrenmitglied der Royal Academy of Music in London.

Weinberger Kammerorchester

Die Idee des Weinberger Kammerorchester entstand 2005 in einer angeregten Diskussion zwischen Gábor Takács-Nagy und Peter Grob auf einer Zugreise entlang des Lac Léman von Montreux nach Genf. «Nur ein Musiker, der begeistert ist, kann sein Publikum begeistern und bewegen. Wir müssen ausserordentliche Bedingungen fürs Orchester schaffen, sensationelle Erfahrungen bieten, um dann unserem Publikum einzigartige Erlebnisse und unvergessliche Momente bieten zu können.»

Jährlich seit 2006 werden ausgewählte Kammermusikerinnen und Kammermusiker aus der Schweiz und ganz Europa nach Zürich eingeladen, um in einem Workshop Musik weiterzuentwickeln, ein Programm einzustudieren und sich auf Auftritte vorzubereiten.

Für die musikalische Leitung ist der in Genf wohnende Gábor Takács-Nagy verantwortlich. Als profilierter Dirigent und Professor für Kammermusik hat Takács-Nagy grosse Erfahrung, junge Musiker zu Spitzenleistungen anzuspornen. Takács-Nagy und das Ensemble arbeiten jeweils über eine volle Woche. Die aussergewöhnlich intensive und fokussierte Probearbeit ermöglicht es dem Ensemble, packende, in alle Details fein ausziselierte Interpretationen zu erarbeiten und hohe klangliche Homogenität zu erreichen. Die Musiker teilen ihre grosse Leidenschaft, pflegen alte Freundschaften und knüpfen neue. Im Weinberger Ensemble mitzuwirken heisst auch Abstand von der täglichen Routine gewinnen und neue Energie zu laden. Dieser Geist der Einmaligkeit macht die fesselnden Konzerte des Weinberger Kammerorchesters zu prägenden Ereignissen.

Traditionell arbeitet das Ensemble mit Schweizer Komponisten zusammen – für jedes Konzertprogramm entsteht ein neues Werk, welches mit dem Komponisten persönlich einstudiert wird. So waren in den vergangenen Jahren Kompositionen von Daniel Schnyder, Fabian Müller, Martin Wettstein und Rodolphe Schacher zu hören. Als Solisten traten Miklos Perenyi, Steven Isserlis, Julian Bliss, Paul Meyer und Evelyn Glennie auf.

Wiederholt wurden Produktionen von Radio SRF aufgenommen und ausgestrahlt. In den Jahren 2012 und 2014 war das Ensemble eingeladen, im legendären Radiostudio 1 in Zürich Werke von Edvard Grieg, Daniel Schnyder, Fabian Müller und Béla Bartók aufzunehmen. 

Musikerinnen Besetzung 2016

Violine 1

Olga Polonsky

Xander van Vliet

Caroline Pether

Caroline began her violin studies at the age of 5 and later went on to study at both Chetham’s School of Music and the Royal Northern College of Music with Professor Wen Zhou Li. She holds the Co-Leader position at Manchester Camerata and is the first violinist of the Zelkova String Quartet.

Caroline has received a Silver Medal from the Worshipful Company of Musicians and was also a recipient of a Postgraduate Performance Award from the Musicians Benevolent Fund. Caroline was an RNCM Concerto Competition winner and as a result performed the Sibelius Violin Concerto in Bridgewater Hall with Yan Pascal Tortelier. She has also recently performed Mozart's A major Violin Concerto with Guernsey Camerata and the Brahms Double Concerto with her brother Jonathan and the Liverpool Mozart Orchestra. 

Competition successes include reaching the string semi-finals of BBC Young Musician of the Year in 2008 and in the same year, winning the Chandos Young Musician of the Year competition. During her time at the RNCM she won the Norman George Violin Scholarship and was a finalist in the RNCM’s Gold Medal Weekend. Other prestigious performances include a solo recital at the Bridgewater Hall and both the Walton and the Sibelius Violin Concertos with the Chandos Symphony Orchestra. Caroline has been privileged to play in masterclasses for many prestigious musicians including James Ehnes, Julian Rachlin, Renaud Capucon and Ivry Gitlis.

As an avid chamber musician Caroline is passionate about her involvement with the Zelkova Quartet, winners of the Royal Overseas League Elias Fawcett Award for Outstanding Chamber Ensemble. They have recently performed at St. John’s Smith Square and the Edinburgh Fringe Festival and have been heard a number of times on BBC Radio 3.

As well as her work with Manchester Camerata, Caroline also plays in guest principal and numbered positions with Sinfonia Cymru, the City of Birmingham Symphony Orchestra, the Royal Liverpool Philharmonic Orchestra and Northern Chamber Orchestra.

Caroline has a particular fondness for the Australian comedy violin duo TwoSetViolin and playing the violin at her church on Sundays.

Antonio Viñuales Pérez

Anthony Fournier

Anthony Fournier was born in Sion in Switzerland on 29th December 1993. He began to study the violin at the Sion Conservatory at the age of nine. When he was fifteen he was admitted to the professional section of the University of Music Lausanne («HEMU») under Professor Francesco De Angelis. After graduating from HEMU in 2012 with the top Bachelor of Arts in Music in violin and viola, he continued his studies in Zurich where he obtained his Master’s degree in Music Performance in September 2014. In autumn 2014 he started his Soloist Diplom at the Zurich University of the Arts under Professor Rudolf Koelman.

While juggling these studies, in 2013 Anthony joined the Verbier Festival Orchestra and has played under the direction of such renowned conductors as Valery Gergiev, Daniel Harding, Ivan Fischer, Zubin Metha, Esa-Pekka Salonen, Gianandrea Noseda, Charles Dutoit ...

Anthony is Concertmaster the Swiss Youth Symphony Orchestra, the «Sedunum Strings Orchestra» and the Verbier Festival Orchestra. He has given performances of chamber music, sometimes as soloist, with Francesco De Angelis and La Scala in Milan and «Camerata Valais». He has performed in Switzerland, France, Germany, Italy, Turkey, Romania and Liechtenstein. Anthony has also performed as a soloist at the Grand Theatre in Angers with the Chamber Orchestra of Anjou, and at the Victoria Hall in Geneva with the «Orchestre de la Suisse Romande».

He has several national and international awards. He won the «Concours Suisse» in Lausanne in Switzerland  as well as the «Note sul Mare» in Rome (2012). He received the second prize at the Alexander Glazunov International Competition in Paris (2011). Together with pianist Jansen Ryser, Anthony won the second prize (the first not awarded) at the prestigious chamber music competition, «Gaetano Zinetti», in Italy (2014).

As part of his training, Anthony has worked with great masters: Shlomo Mintz, Pavel Vernikov, Mi Kyung Lee, Sergiu Schwartz, Ferenc Rados, Eberhard Feltz, Zakhar Bron.

Armande Galloway

Armande Galloway was born in France in 1986. She began her violin studies at the age of five at the Conservatoire National de Region d'Avignon. She later went on to study in Paris with Ami Flammer, in Brussels with Valery Oistrack, and in Geneva, with Marie-Annick Nicolas. She also has been privileged to play in many Materclasses with prestigious musicians including Tedi Papavrami, Christophe Poiget, Alexis Galperine, Serguey Fatkulin and Mihaela Martin.

In 2011, Armande started her Soloist Diplom at HEMGE, and won two prices (Henri Steiner and Isaac Stern) for her Bachelor and Master of Arts. In 2012, she went to Japan for a Tour as a soloist and orchestral musician, under the direction of Kazuki Sawa. She is now studying Pedagogy in Geneva HEM.

Very involved in Chamber Music and Orchestra, she has been privileged to study with Gabor Takacs for three years with many formations: Quatuor, Quintet, and Duo with her partner Ayako Takaashi; and to be the leader of orchestral sessions with conductors like Emmanuel Krivine, Kazuki Yamada, Jesus Lopes-Cobos. She has been invited to play in «Les Jardins Musicaux» Festival in Cernier with her Quintet formation.

Armande has always been concerned by improvised music, which she studied in Paris with doublebassist Joelle Leandre, and in Brussels with pianiste Kris Defoort.

She plays an 1850 Nicolas Vuillaume violin.

Violine 2

Asaf Maoz

Born in Israel in 1979, Asaf Maoz is a graduate of the Rubin Academy of Music in Tel-Aviv, Israel and the Rostock Hochschule für Musik, Germany, where he studied with such eminent teachers like Ahuva Driblat, Simon Yerushevich, Ora Shiran and Axel Wilczok. 

In 2004–2013 resided Asaf in Berlin where he was a member of the «Komische Oper Berlin» (Asisstant concertmaster), the «Deutsches Kammerorchester Berlin» (concertmaster and principal 2nd violin), the «Tel Aviv Soloists ensemble» and the Verbier Festival Chamber Orchestra (concertmaster and principal 2nd violin). He has been a member of the West-Eastern Divan Orchestra under Maestro Daniel Barenboim 2000–2012 (Principal 2nd violin). In 2006–2007 he has worked as Principal 2nd violin in the German «Bielefelder Philharmoniker». Besides his orchestral work, Asaf regularly appears in such prestigious festivals, such as Apple hill «Playing for Peace», «Verbier Festival» in Switzerland, the «Jerusalem International chamber music Festival», the «festival de Bellerive» in Switzerland and «Music in the Desert Festival», Sde Boker, Israel. 

Was also a member of the «Capital dance orchestra» who plays mainly swing music

Asaf served in the IDF (Israeli defense force) as a distinguished musician. He has won several competitions and scholarships among them scholarships from the America-Israel Foundation, Yehudi Menuhin’s «Live Music Now» and the Fundación Barenboim-Said. 

Since October 2013 Asaf is a member of the Israel Philharmonic orchestra. 

 

In his leisure time Asaf enjoys playing tennis, eating in nice restaurants and walks on the beach.

Hagar Maoz

Born in Israel, Hagar started her violin studies at the age of 9. She studied with Mrs. Ahova Draiblat, Mrs. Ora Shiran and Mr. Hagai Shaham. Received her B.Mus from the Jerusalem Academy of Music and Dance. At the moment she is finishing her Masters in Music at the «Private University Conservatory» with Prof. Thomas Christian.

Hagar has received the America-Israel foundation scholarships from 2003–2011, won the prize of «Outstanding Musician» in the Tel-Aviv conservatory violin competition, the winner of the Jerusalem Academy President's scholarship for Excellence at 2010 the 3rd prize at the Chamber Music competition at the Jerusalem Academy in 2010, the Barenboim-Said foundation scholarship in 2010 and the VERWISTA scholarship in Vienna 2013.

Hagar has served in the Israeli Defense Force (IDF) as a distinguished musician.

She played solo with the the «Orchestra of the Jerusalem Academy», «Holon Orchestra» at the festival «Youth performing Music» and also with the «Thelma Yellin» orchestra.

Hagar has participated in many orchestral projects, such as the «West- Eastern Divan» conducted by Daniel Barenboim between 2009–2013, «Gustav Mahler Youth Orchestra» in 2013, «Detmolder Kammerorchester» in 2012–2013, «Tel Aviv Soloists» Ensemble in 2008–2009, ABAM- The baltic Youth Orchestra in 2009, the «Israeli Youth Philharmonic» between 2003–2006.

She was a member of the «Young musicians unit» in the Jerusalem music center playing in numerous chamber groups and took part in masterclasses with Miriam Freed, Ilan Gronich, Lawrence Dutton, Raymond Gnieweck, Kathi Debrazeni and Gloria de Pasqual.

Hagar has participated in music programs such as the Orchstra Institute Attergau of the Wiener Philharmoniker, AIMS Masterclasses in Spain, Banff Music Center Masterclasses, Apple Hill, Luezrne Music Centre and Musica Mundi.

Hagar is playing on an Italian violin, Farotti from 1912, that belongs to the «America -Israel Foundation». 

Maia Cabeza

Violinist Maia Cabeza was born in Tsukuba, Japan in 1992 of Argentinean heritage. She received her Bachelor's Degree at the Curtis Institute of Music (Philadelphia, USA) studying with Ida Kavafian and Joseph Silverstein, and was a member of the Berlin Philharmonic «Karajan» Orchestra Academy between 2012–2014. Currently, she is pursuing a masters degree in Berlin at the «Hanns Eisler» Musikhochschule with Antje Weithaas. Maia recently came to international attention as the 1st prize «Mozart prize» winner of the 2013 Leopold Mozart International Violin Competition in Augsburg, Germany, where she received two additional prizes. As a soloist, she has performed with several notable orchestras including, among others, the St. Petersburg State Symphony Orchestra, Vienna Chamber Orchestra, Munich Radio Orchestra, Philadelphia Orchestra, Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, Detroit Symphony, and Sphinx Chamber Orchestra in Carnegie Hall.

Maia is extremely passionate and dedicated to chamber music, and she has performed at many prestigious festivals such as Marlboro Music Festival, Rheingau Music Festival, Kronberg «Chamber Music Connects the World», Music from Angelfire, Deutsches «Mozartfest», Ravinia, Verbier Festival Academy, and Prussia Cove Open Chamber Music. In these festivals and others, she has had the opportunity to collaborate with distinguished musicians such as Nobuko Imai, Kim Kashkashian, Christian Tetzlaff, Dénes Várjon, and various members of the Cleveland, Guarneri, Juilliard, Orion and Vermeer String Quartets. Maia is currently playing on a C.G. Testore violin (circa. 1700), awarded by the Deutsche Stiftung Musikleben Fund in Hamburg, Germany. 

Alexey ­Naumeko

Won-Hee Lee

Canadian violinist Won-Hee Lee studied at Indiana University with Alex Kerr, and is now a member of the Royal Stockholm Philharmonic. She also plays regularly with the Mahler Chamber Orchestra and was a former akademist with the Deutsche Symphonie Orchester Berlin, and the National Arts Centre of Canada. As a chamber musician, Won-Hee has performed both on violin and viola in Canada, the US, and Europe.

Inna Khriplovich

Inna Khriplovich began her violin studies in Novosibirsk at the School for Gifted Children and graduated from Novosibirsk Conservatory where she studied with Prof. Marina Koifman and participated in the Masterclasses of Prof. Zakhar Bron.

She then continued her studies at the Indiana University School of Music with Prof. Nelli Shkolnikova, where she received a Performers Diploma.

From 2001 until 2003 Inna Khriplovich was a member of the New World Symphony, orchestral academy in Miami, where she also taught in the mentorship program for underprivileged children. Inna Khriplovich participated in the Pacific Music Festival, Schleswig-Holstein Music Festival, American Russian Young Artists Orchestra and Miyazaki Music Festival. From 2003 Inna Khriplovich was a member of the Verbier Festival Orchestra, and since 2005 a member of the Verbier Festival Chamber Orchestra. She spent 2006 and 2007 in Japan, where she freelanced with Hyogo Performing Arts Center Orchestra, Tokyo Symphony Orchestra, taught and performed at the Tokyo American Club. In 2008 and 2009 Inna played in the Weinberger Chamber Orchestra and at the Bellerive Music Festival.

Currently Inna lives in Zurich and since 2011 teaches at the Zakhar Bron School of Music. 

Viola

Tomoko Akasaka

Noémie Bialobroda

Born in Paris in 1988, Noémie Bialobroda studied with Nobuko Imai and Miguel Da Silva at the Haute Ecole de Musique de Genève and with Jean Sulem in the Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris.

She is a member of the Aviv Quartet with whom she is enjoying an international carreer and a Viola Professeur at the Conservatoire de Musique de Genève since 2010 and at the Conservatoire de Lausanne since 2014.

Noémie has won prizes in numerous competitions and scholarship including the Beethoven International Viola Competition 2010, the Fondation Hirschmann (Switzerland) and the Fondation Meyer (France).

As a passionate chamber musician, she has played with Luis Claret, Boris Garlitsky, Francois Guye, Philippe Müller, Tedi Papavrami, Jean Sulem, Jean-Pierre Wallez, the Rosamonde String Quartet for concerts in France, Germany, Spain, China, Switzerland, Austria, USA and Israël.

Very active in contemporary music, she works regularly with the Ensemble Modern in Francfort and the IRCAM in Paris. Two new pieces for viola and electronics have been written for her and premiered at the IRCAM.

She has recorded her first CD for the label «jeunes solistes» of the Fondation Meyer which includes Sequenza VI by L.Berio, Sonate by B.A.Zimmermann, Notturni Brillanti by S.Sciarrino, Prologie by G.Grisey and Sonate op 25 n°1 de P.Hindemith.

 

www.noemiebialobroda.com

www.avivquartet.com

Natanael ­Ferreira

He started his musical studies playing piano at the age of 9. When he was 12 he switched to the viola learning by himself with the help of his uncle, a conductor.

Shortly after he joined the youth orchestra of Goias touring extensively around Europe playing as a viola solo.

During the next years he participated at international festivals and won a scholarship to study at the Academy Symphony Orchestra of Sao Paulo (OSESP). He regularly plays with great teachers and under the direction of renowned conductors.

In 2013, he won the First Prize at «Campos do Jordao» winter  Festival  in Brazil and in 2014 he joined the  class of Miguel Da Silva at Haute Ecole de Geneve.

In 2015 he won the Academie Ravel prizes and play with great soloists such as Régis Pasquier, Miguel da Silva and Henri Demarquette.

Currently he plays several concerts as soloist and chamber musician in Switzerland and France

Artur Wieczerzynski

Mari Fukazawa

Mari Fukazawa was born in Kanagawa, Japan.

She started violin from age of 4 and after that she switched to the viola when she was age of 17.

Up until now, she got 2nd prize at Lionel Tertis Concorso held in Mozarteum University in Salzburg in 2014, also reached the Finals at International Johannes Brahms competition and reaching 6th place overall. She has done first recital at the Kioi hall in Tokyo with financial assistance from Nippon steel corporation. In July 2011, she participated in Verbier Festival Academy.

She studied at the Tokyo metropolitan high school of the arts and Tokyo University of the arts. From October 2010 to June 2012, she studied with Prof. Nobuko Imai as a Master Concert student of Conservatoire de Musique de Genève, at the same time she studied chamber music with Jean-jaque Ballet and Gábor Takács-Nagy. June 2012, she graduated with the highest mark and distinction. Also she got a «Prix Pierre Fernex».

From September 2014 to December 2014, she worked in Bayerische staatsoper as a temporary contract worker, and from October 2015, she is studying in Munich hochschule für musik und theater under Prof. Hariolf Schlichtig

She studied Violin with Sakiko Shimo and Kazuki Sawa and also studied Viola with Toshihiko Ichitsubo, Kazunori Kawasaki, Nobuko Imai, Thomas Riebl and Hariolf Schlichtig.     

Cello

Ditta Rohmann

Hungarian freelance cellist Ditta Rohmann enjoys an artistically free career having the opportunity of choosing the repertoire she enjoys the most: solo performances, chamber music and contemporary music projects including improvisation. Her recent recording of the six suites by J.S. Bach for Hungaroton has been praised by the Gramophone magazine and other media. Among her successes the most precious are the prizes won at the Bach Competition in Leipzig. She has toured worldwide with famous ensembles such as the Chamber Orchestra of Europe, played at the Zurich Opera, appeared as soloist and worked with noted composers. Her most important teachers were Miklós Perényi, Ivan Monighetti, Péter Nagy and Ferenc Rados. Besides appearing alone or in groups performing a wide repertoire from early to contemporary music, teaching plays a great role in Ditta’s life. She had held a position at the University of Debrecen 2009–2013. She is founder of the international mastercalles in Bercel Hungary.

www.dittarohmann.com

Olivier Marron

In July 2004 Olivier Marron won the first prize of the international «Johann Sebastian Bach competition» in Leipzig/Germany as well as the prize of the audience and a special prize for beeing the youngest finalist. After the competition he performed in concerts in the old opera house of Frankfurt/Germany and  in the Bach Festival Leipzig, and also at the Olympus Music Festival, in St. Petersburg, with the St. Petersburg Philharmonic.

        Olivier studied with Jean Deplace in Lyon, and Jean-Guihen Queyras in Stuttgart.

        In December 2005, he won a special Price at the Domnick Competition in Stuttgart, for his Interpretation of Contemporary Music.

        Olivier is supported by the Mécénat Musical Société Général, Culturesfrance, and received a Price from the «Fondation Simone et Cino del Duca-Institut de France», in Paris.

        Olivier was invited to play chamber music with Antje Weithaas, Tabea Zimmermann, Antoine Tamestit, Jean-Guihen Queyras, Alexandre Tharaud, Juliette Hurel, Kari Kriikku , Olivier Vivarès, Stefan Wirth, the Arcanto and Vogler Quartets and many others. He appeard in the Philharmonie in Berlin, Wigmore Hall in London, in the Auditorio Nacional in Madrid, The Tonhalle in Zürich, during the Aldeburgh Festival, and Bachfest Leipzig.

        Due to his interest for contemporary music Olivier is playing with the «ensemble contrechamps» of Geneva/Switzerland, and had the chance to work with composers like Pierre Boulez, George Benjamin, Gyorgy Kurtag, Heinz Holliger, Helmut Lachenmann, Beat Furrer, Magnus Lindberg und George Benjamin.

        From January2009 until March 2011, Olivier has been teaching at the Staatliche Hochschule für Musik Stuttgart, as Assistant from Jean-Guihen Queyras.

        Olivier plays on a cello by Jonas Gierten (2012, Wiesbaden).

Zita Varga

Zita Varga (1989) ist in Cakovec (Kroatien) geboren. An den internationalen Wettbewerben Concertino Praga, David Popper, Liezen Wettbewerb, Alpe-AdriaGorizia gewann sie den ersten Preis, sowohl auch an dem kroatischen Staatswettbewerb. Ihr letzter Preis ist der zweite Platz am Brahms internationalen Wettbewerb 2007, in Pörtschach in Österreich wobei sie die jüngste Teilnehmerin war. An dem gleichen Wettbewerb hat sie auch den besonderen Preis gewonnen; das Recital am Sommets Musicaux de Gstaad Festival im Jahr 2008.

Zweimal hat sie als kroatische Vertreterin für die «Vladimir Spivakov Foundation» in Moskau mit den jungen Solisten aufgetretten. Sie bekamm Top Stipendium im Jahr 2007. Im Jahr 2008 nahm sie am internationalen Festival «Holland Music Sessions» teil und im Rahmen des Festivals wurde sie als Teilnehmerin in der Konzertserie «New Masters on Tour» ausgewählt. Die Konzerte fanden in den renommiertesten Zentren in Europa ( Den Haag – Dr Anton Philipszaal, Amsterdam-Concert Gebouw) statt. Im selben Jahr bekamm sie den Rektorpreis und diplomierte in der Klasse von Valter Despalj.

Seit dem Jahr 2010 ist sie die Mitgliederin des Volksoperorchester in Wien. Im Jahr 2013 hat sie ihr Magisterstudium in der Klasse von Reinhard Latzko mit Auszeichnung abgeschlossen.

Amalie Stalheim

The norwegian cellist, Amalie Stalheim (b. 1993) began playing the cello at the age of 6 at Bergen Culture school. She is currently studying for her masters at the chamber music department of The Royal College of Music in Stockholm, Edsberg Manor with professor Torleif Thedéen. 

Despite her age, Amalie is already one of the most sought-after cellists in Norway, and the last season she performed as a soloist with Bergen Philharmonic Orchestra, Südwestdeutches Chamber Orchestra and the symphony orchestra of the Royal College of Music in Stockholm. 

Highlights in season 2015/16 include a concert with pianist Staffan Scheja in Lincoln Center, and a tour with Gothenburg Youth Symphony Orchestra. She has repeatedly been invited to play as festivals, including Bergen International Festival, Fartein Valen Festival (Norway), Lyckå Chamber Music Festival and Norwegian Youth Chamber Music Festival.  

This fall, Amalie won one of the biggest competitions in Sweden, Ljunggren Competiton, where the 1st prize was €10 000 and a concert with a semi-professional orchestra in may 2016. 

At the Verbier Festival Academy, Amalie was awarded with «Firmenich Prize 2015». 

Amalie has played solo and chamber music concerts in Scandinavia, Germany, Poland, Italy and China. 

She is currently playing on a cello by Collin-Mezin, 1890.

Kontrabass

Uxía Martínez Botana

Selected by the American bass magazine «No treble» as one of the world top 10 bass players and recognised by the international critics for her «great intensity and exceptional technique», Uxía Martínez Botana (August 7 1988) started her double bass studies at the early age of 6 with the bass player of the Moscow Virtuosos Orchestra, Witold Patsevich. She continued her studies in Spain and later in the Netherlands at the «Conservatorium Van Amsterdam» where she finished her double bass bachelor with Peter Stotijn and Baroque bass with Maggie Urquhart.

She got her first professional contract with the Symphony Orchestra of Galicia (Spain) at the age of 15. Later, Uxía has worked as a bass player in orchestras such as The Royal Concertgebouw Orchestra, The Netherlands Philharmonisch Orkest under the direction of Marc Albrecht, The Amsterdam Sinfonietta under the direction of Candida Thompson.

Uxia is currently the Guest Principal Double Bass of Philharmonie Zuid-Nederland and the Guest Principal Double Bass of the Brussels Philharmonic.

Uxía Martinez Botana was the first Spanish Bass Player principal Double Bass of the Grammy Award Winner Kremerata Baltica under the direction of Gidon Kremer, working with soloists such as Martha Argerich, Emmanuel Pahud, Khatia Buniatishvili, Daniel Baremboin, Mario Brunello, Mikhail Pletnev and many others renowed artists.

Beside her work in orchestras, Uxía Martínez Botana has developed a brilliant career as a soloist and as a chamber musician. As a bass soloist, some of her outstanding performances were the premiere of works by composer Wladimir Rosinskij in the festival «Two days and Two nights of New Music» Odessa (Ukraine) acclaimed as «powerful and breathtaking». Her interpretation of Parable XVII by Vincent Persichetti has been acclaimed by the international critic as «astonishing emotional intensity and master control over the instrument». She is the invited soloist of the New European Ensemble (Netherlands) premiering their works in the Concertgebouw of Amsterdam and she has coming up engagements for next seasons with the Symphony Orchestra of Galicia under the direction of Dima Slobodeniouk and solo recitals in the Luxembourg Philharmonie Hall, Netherlands, Belgium and Spain.

As a chamber musician Uxía has played with prominent musicians such as Julia Fischer, Anna Chumachenko, Yuri Bashmet, Andreas Schiff, Christian Tetzlaff, Lars Vogt, Nobuko Imai, Philippe Graffin, Gary Hoffman, David Cohen, Daniel Rowland, Antje Weithaas or Tatiana Masurenko and has participated in projects such as «Tango Factory» with Marcello Nisinman (bandoneon) and Frans Helmerson (cello).

Uxía Martínez Botana is regulary invited to participate in important festivals all over Europe: The Gergiev Festival (Netherlands), the Consonances Festival of Saint Nazaire (France), Schleswig Holstein International Chamber Music Festival , Spanungen (Germany), Kuhmo International Chamber Music Festival (Finland), The Kronberg Academy «Chamber Music Connects the World» and «Masters in Performance of the Kronberg Academy» (Frankfurt, Germany), Musiq 3 Festival (Belgium) among many others.

In August 2014 she received the Gustav Mahler scholarship by the Claudio Abbado Foundation among 10 prominent musicians of Europe in Bolzano (Italy) under the direction of Daniel Harding .

In July 2015 she has been selected by the famous german brand of Strings «Pirastro» as one of their sponsored artist.

Uxia is the founder of the Rubik Ensemble formed by six international soloist: Nikita Boriso Glebsky (violin), Solenne Paidassi (violin), David Cohen (cello), Dana Zemtsov (viola), Uxia Martinez Botana (Double Bass) and Andreas Hering (piano) .

Uxia’s big passion for film music drove her to collaborate in many recordings of soundtracks with the Netherlands Film Festival such as the movie «No estoy muerto, solo estoy dormido» («I am not dead, I am just asleep») awarded at the Berlinale Film festival.

Very committed to the fight against cancer, she collaborates very closely through her music with associations working in that field.

Uxia plays «The English Lady Bass» (1800) loaned by the luthier Harry Jansen and a «Ludwig Neuner» from 1854 loaned by a private sponsor. 

Oboe

Dina Theresia Heidinger

Dina Theresia Heidinger, geboren 1983 in Hamburg, gewann 2006 die Stelle der 1. Solooboistin an der Deutschen Oper Berlin noch während ihres Studiums bei Prof. Paulus van der Merwe an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, das sie 2007 mit Diplom abschloss. Zuvor nahm sie an zahlreichen Wettbewerben teil und errang erste Bundespreise bei «Jugendmusiziert» sowie 2005 den ersten Preis der «Elise Meyer Stiftung» der HfMT Hamburg und war Mitglied in den wichtigsten Jugendorchestern Deutschlands wie z.B. der Orchesterakademie des Schleswig Holstein Musikfestivals.

Seit ihrem Engagement an der Deutschen Oper Berlin hat sie sich nicht nur den Großteil des klassischen Opernrepertoires erarbeitet, sondern ist auch immer wieder als Solooboistin zu Gast in verschiedenen Orchestern wie z.B. dem NDR Sinfonieorchester Hamburg, dem Deutschen Symphonie Orchester Berlin, dem Rundfunk Sinfonieorchester Berlin und den Stuttgarter Philharmonikern.

Auch als Kammermusikerin und Solistin ist Dina Heidinger an der Oper und außerhalb des Hauses zu erleben, unter anderem mit dem «kammerensemble modern berlin», dem «Haydn Orchester Hamburg» der «Sociedad Filamónica Madrid Berlin» oder dem «Berlin Opera Chamber Orchestra». Weitere Konzerte sind mit dem «Trio Incanto di Legni» geplant.

Außerdem war sie 2012 zum ersten mal ehrenamtliche Mitarbeiterin und Gastdozentin des «Edward Said National Conservatory of Music» in Jerusalem, Palästina. Seitdem fühlt sie sich Palästina, den Menschen und seiner Kultur tief verbunden .

Dirk Kammerer

Dirk Kammerer wurde 1981 in St. Georgen im Schwarzwald geboren. Er begann sein Studium im Fach Oboe bei Prof. Thomas Indermühle an der Hochschule für Musik in Karlsruhe. Zeitgleich studierte er vier Jahre Rechtswissenschaften an der Albert- Ludwigs- Universität in Freiburg. Im Rahmen des Erasmus Austauschprogramms studierte er im Fach Oboe bei Prof. Jacques Tys und Prof. Frédéric Tardy am Conservatoire National Supérieure de Musique de Paris. An der Hochschule für Musik in Karlsruhe bestand er sein Orchesterdiplom mit Auszeichnung.

Im Anschluss vollendete er sein Studium bei Prof. Günther Passin an der Universität Mozarteum Salzburg und bei Prof. Heike Steinbrecher am LMZ Augsburg. Dirk Kammerer ist Mitglied des «PentAnemos Bläserquintett». Das Ensemble wurde bei internationalen Wettbewerben mit Preisen ausgezeichnet und ist in die «Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler» des Deutschen Musikrats aufgenommen worden. 

Dirk Kammerer ist Solo-Englischhornist beim Philharmonischen Orchester Augsburg.

Fagott

Susanne von Hayn

Susanne von Hayn, geboren 1982 in Kronach, begann ihre Studien an der Musikhochschule Würzburg bei Prof. Albrecht Holder und setzte sie an der Musikhochschule Hannover bei Prof. Dag Jensen fort. Seit 2006 spielt sie in der Bayerischen Staatsoper München. Davor absolvierte sie die Orchesterakademie der Münchner Philharmoniker und spielte unter anderem im Schleswig Holstein Musikfestivalorchester und im Gustav Mahler Jugendorchester. Susanne von Hayn erhielt verschiedene Preise wie 2004 beim «Concorso Internationale di Musica per Giovani Interpreti» oder bei «Jugend musiziert». 2007 gewann sie die Fagottwertung des Internationalen Wettbewerbs in Bayreuth «Pacem in terris».

Mit ihrem Bläserquintett «PentAnemos» wurde sie mit mehreren hervorragenden Preisen ausgezeichnet, u.a. beim internationalen Kammermusikwettbewerb Lyon 2008. Beim Deutschen Musikwettbewerb 2010 erhielt das Quintett ein Preisträgerstipendium der Bundesauswahl Konzerte junger Künstler. Als Solistin trat sie unter anderem mit den Hofer Symphonikern, dem Orchester der Stadt Luzern oder dem Orchestra del Teatro di Torino auf.

Angela Symalla

Horn

Güloya Altay

Güloya Altay wurde 1981 in Istanbul geboren. 1992 begann sie bei Mahir Çakar an der Fakultät für Musik und Bühnenkünste der Bilkent Universität Horn zu spielen. 1997 wurde sie mit Unterstützung von Mahir Çakar an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main als Studentin der weltberühmten Solistin Prof. Marie-Luise Neunecker aufgenommen. Von 1998 bis 2001 hatte sie im Bundesjugendorchester, von 2000 bis 2003 im Gustav Mahler Jugendorchester regelmässig teilgenommen.

Ihre professionelle Musikkarriere begann sie 2001 an der Frankfurter Oper. In 2002 hat sie ein Jahr lang als Solo-Hornistin an der Oldenburgischen Staatstheater, von 2003 bis 2006 an der Bremer Philharmoniker als 3.-1. Horn, von 2006 bis 2008 an der Bayerischen Staatsoper als 3. Horn und von 2008 bis 2009 als 2. Hornistin an der Frankfurter Oper und Museumsorchester gearbeitet. Güloya Altay, die seit 2009 in ihrem Heimatland Türkei im Bilkent Sinfonieorchester spielt, arbeitet außerdem als Dozentin an der Universität Bilkent in Ankara. Einige von den Orchestern die sie als gast eingeladen wurde ist Mahler Chamber Orchestra wo sie seit 2009 spielt, Deutsches Sinfonieorchester Berlin (DSO) und Borusan Philharmonie Istanbul.

Ueli Bitterli

Ueli Bitterli wurde 1982 bei Basel geboren. Seinen ersten Hornunterricht erhielt er mit zehn Jahren an der heimischen Musikschule in Arlesheim und später an der Musik-Akademie Basel bei Stefan Ruf.

Er studierte bei Prof. Christian Lampert und Prof. Erich Penzel in Basel und Stuttgart und später in der Meisterschülerklasse von Prof. Thomas Hauschild in Leipzig.

Ueli Bitterli sammelte Orchestererfahrung in vielen Jugendorchester, u.a. Schweizer-Jugend-Sinfonieorchester, Junge Deutsche Philharmonie und Schleswig-Holstein Musikfestival.

Seine professionelle Orchestermusikerlaufbahn führte ihn an das Mainfrankentheater Würzburg (2006), ans Staatstheater am Gärtnerplatz in München (2006/07), zu den Bremer Philharmonikern (2007–2009) und seit 2009 ist er als 1. Solohornist der Magdeburgischen Philharmonie am Theater Magdeburg tätig.

Antonio Emilio Adriani Soto

Der venezulanische Hornist Antonio Adriani nahm zuerst Trompetenunterricht in seinem Heimatland und wechselte mit 10 Jahren zum Horn. Adriani studierte 2005–2009 an der Escuela Superior de Musica Reina Sofía in Madrid bei Prof. Radovan Vlatkovic und danach in Berlin an der Hochschule für Musik «Hanns Eisler», wo er bei Frau Prof. Marie Luise Neunecker sein Studium absolvierte. 

Wärend des Studiums in Berlin spielte Adriani in der Akademie des Deutschen Symphonie-Orchester Berlin (DSO) sowie 2011–2013 mit den Berliner Philharmonikern in der Karajan-Akademie. Danach war er 2013–2015 Solohornist beim Philharmonischen Orchester der Hansestadt Lübeck bevor er zum DSO zurück kehrte. Auf seiner Laufbahn hat Adriani unter Dirigenten wie Christoph Eschenbach, Claudio Abbado, Sir Simon Rattle, Gustavo Dudamel, Sir Roger Norrington und Vladimir Ashkenazy musiziert und mit Orchestern wie den Bamberger Symphonikern, dem Konzerthausorchester Berlin, The World Orchestra of Jeunesse Musicales, der Staatskapelle Berlin und Orquesta sinfónica Simón Bolívar gespielt. 

Antonio Adriani ist Sieger zahlreicher internationaler Wettbewerbe, wie des «Festivals ISA» in Wien und des «Ciudad de Vigo» in Galizien. Seit Herbst 2015 hat Adriani eine feste Stelle beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin.

 

Ricardo Silva

Rückblick

Konzertrückblick 2014

Konzertrückblick 2014

PROGRAMM

Béla Bartók
Divertimento für Streichorchester
SZ. 133 BB. 118

Fabian Müller 
Konzert für Vibraphon und Orchester
Uraufführung

Fabian Müller 
«Clatterclank» für Kleine Trommel und Streichorchester 
Eine Hommage an Jean Tinguely
Uraufführung

Wolfgang Amadé Mozart
Sinfonie Nr. 41, C-Dur KV 551, «Jupiter-Sinfonie»

Aufführungsorte

Sa 4.10.14
Genève, Conservatoire de Musique, Grand Salle

So 5.10.14
Rieden/SG, Rainhalle

Di 7.10.14
Zürcher Tonhalle, Kleiner Saal 

solistin

Evelyn Glennie hat als Erste in der Geschichte der klassischen Musik eine Karriere als Vollzeit-Solo-Perkussionistin aufgebaut und unterhalten. Als eine der vielfältigsten und innovativsten Musikerinnen der Szene verschiebt sie ständig die Grenzen und die Erwartungen an Perkussionsmusik. Sie ist berühmt dafür, ihre superbe Spieltechnik mit einem tiefen Verständnis für die visuellen Aspekte des Schlagzeugspiels zu verbinden, so dass ihre Aufführungen von grosser Vitalität geprägt sind. Für ihr vielschichtiges Werk wie auch ihr breites Wirken wurde ihr deshalb 2007 der Titel «Dame Commander of the British Empire» verliehen.

Zur Website von Evelyn Glennie

KOMPOSITION

 Fabian Müller (*1964) ist einer der gefragtesten Schweizer Komponisten seiner Generation. Seine Werke wurden durch grosse Musiker unserer Zeit wie David Zinman, Andris Nelsons, Andrey Boreyko, Sir Roger Norrington, Christopher Hogwood, Steven Isserlis u.v.a. uraufgeführt und erklangen in den renommierten Sälen der Welt wie der Carnegie Hall in New York, der Tonhalle Zürich, dem KKL Luzern oder dem Teatro Colon in Buenos Aires.

Website von Fabian Müller

 

Media

Geschichte

Geschichte

1971 liess der Unternehmer Isaak Weinberger im Park seines Landhauses in Rieden (SG) einen Musikpavillon errichten. Weinberger, der in jungen Jahren als Geiger arbeitete, spielte damals in lokalen Amateurorchestern. Der Pavillon sollte den Musikvereinen der Region ein Podium für ihre Auftritte bieten.

Die spektakuläre Aussicht über die Linthebene, zum Obersee und an die Gipfel der Glarneralpen bot dem Publikum eine einmalige Kulisse. Die Konzerte wurden sehr beliebt und zogen eine zahlreiche Zuhörerschaft an, was Kitty Weinberger, seine Gattin, inspirierte, professionelle Ensembles zu engagieren. Dies war die Geburtsstunde der Weinberger Konzerte.

Nun wurde in Rieden regelmässig klassische und volkstümliche Musik von hoher Qualität aufgeführt. Zahlreiche renommierte Orchester, Solisten und Kammermusikensembles traten dort auf, darunter das Ostschweizer Kammerorchester (Urs Schneider), das Heidelberger Kammerorchester, das Zürcher Kammerorchester (Edmound de Stoutz, Howard Griffiths) und das Amar Quartett. Als Solist oder Kammermusiker waren u.a. Karl-Andreas Kolly, Christian Poltéra, Philippe Jordan, Christoph Schiller, Kurt Meier, Matthias Ziegler und Christian Altenburger zu hören. Die Hanneli Musig, das Schweizer Oktett, ils Fränzlis da Tschlin oder die Alder-Buebe sind einige der Volksmusikformationen, welche in Rieden aufgetreten sind.

Nach dem Tode von Isaak Weinberger (1977) führte Kitty Weinberger die Konzertorganisation weiter und verbreiterte ihr kulturelles Engagement. Sie vergab Kompositionsaufträge an Komponisten wie Paul Huber, Fabian Müller und Ulrich Stranz. Viele dieser Werke wurden in Rieden uraufgeführt. 1981 erhielt Kitty Weinberger den Goldenen Violinschlüssel und wurde 1987 mit einem Anerkennungspreis der St. Gallischen Kulturstiftung für ihr uneigennütziges Engagement für die Musik ausgezeichnet.

Die Weinberger Konzerte sind weit über die Region Linth hinaus bekannt und bestens verankert. Dies zeigt sich in der über die Jahre stetig wachsenden Zuhörerschaft und Medienpräsenz. Seit 2008 finden die Konzerte in Rieden nicht mehr im Pavillon, sondern in der Rainhalle statt.

Kontakt

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Impressum

Fotografien
Keyvisual/Foto Programm 2016: © Fabian Biasio
Orchesterprobe: © Fabian Biasio
Pavillion: Archiv Weinberger Kammerorchester 
Gábor Takács-Nagy: © Photo by Jonathan Keenan
Mischa Maisky: © Hideki Shiozawa
Evelyn Glennie: © Cambridge Newspapers Ltd
Konzert 2014: © Tanja Demarmels
MusikerInnen: ZVG; © bei den MusikerInnen


Redaktion: Weinberger Kammerorchester 
Gestaltung: meierkolb, Simon Rüegg